Klinge der Erlösung
Waffen

Klinge der Erlösung

Seltenheit 4ZweihänderANG

Stufenwerte

Stufe
ANG565
ANG27,6 %
Klinge der Erlösung — Ein Großschwert aus Luchkins Legende. Es heißt, nur die mutigsten Krieger haben die Berechtigung, es aufzuheben.
Deutsch

Vergebung der Sünden

Erhöht innerhalb von 12 s nach dem Auslösen einer Elementarreaktion die Elementarkunde des Trägers um 64 Punkte. Erhöht innerhalb von 12 s nach dem Auslösen einer Stellarfunkeln-Reaktion den ANG des Trägers um 16 %. Die oben genannten Effekte können auch ausgelöst werden, wenn die damit ausgerüstete Figur inaktiv ist.

Nutzer — Zweihänder

Geschichte

„Wenn jemand eine Sünde begeht und selbst genau weiß, dass sie unverzeihlich ist,“ „hat er sodann noch die Berechtigung, sich die Vergebung und Erlösung anderer zu erhoffen?“ Jedes Mal, wenn der schweigsame Krieger das schwere Großschwert schwang, stellte er sich in seinem Inneren stets eine stumme, bohrende Frage. Der Tiermensch, der noch nicht zum Krieger geworden war, glaubte einst für den fröhlichen Gesang aller Lebewesen fest an die Vision, die der Weise ausgemalt hatte: „Aus Reinheit und Ruhm erschaffen, werden alle Lebewesen einander lieben, auf dem neuen Boden in der Dämmerung.“ „Glaubt an das Ideal von Cirnareka, folgt dem Namen des Städteverbrenners, und was herabsteigt, ist gewiss die ewige Erlösung.“ Verbrennen, töten – Krieger kennen kein Erbarmen. Für die edle Berufung: Die verheißene Heimat wird rein und makellos sein, und eine völlig neue Ordnung wird auf ihr errichtet. Bis das Blut endlos fließt, bis der Gesang keinerlei Widerhall mehr auf der Erde findet. Er hörte noch stets lediglich die Stimme des Weisen, die genauso verführerisch und schön klang wie am Anfang: „Gut gemacht, Krieger. Du hast die Fäulnis vernichtet und unsere Erwartungen nie enttäuscht.“ „Doch vergiss nie: Wenn du dem Gegner Gnade zeigst, führt das in der Zukunft lediglich zu einer noch größeren Niederlage.“ Wie spricht er über die Wunden im Gesicht, die nie wahrhaftig verheilt sind; wie erklärt er, warum er stets schweigt und sich selbst ins Exil verbannt; Wie soll er von Verrat erzählen und allen gestehen: Ja, sein Schwert richtet sich heute gegen seinen eigenen, früheren Meister. Selbst ein Krieger voller Kühnheit hatte einst Angst: Ja, die Fragen der Leute waren völlig leer an Hintergedanken, doch die Freundlichkeit darin ließ ihn nicht wissen, wie er damit umgehen sollte. Obgleich er seine Vergangenheit bereits hinter sich gelassen hat, nicht länger tötet und sich den Weisungen seines Wegweisers anvertraut, lediglich um seine vergangenen Sünden wiedergutzumachen, geistern die unschuldigen Seelen noch stets durch seine Erinnerungen und verfluchen den Krieger, ebenfalls den Geschmack von sinnlosem Leben und Tod voll und ganz zu kosten. Manchmal ist es das Trugbild eines Weisen, das im Traum weiterhin mit betörendem Tonfall seine Torheit und Verblendung verspottet. Obgleich er das neue Großschwert ergriff und einen Eid schwor, den er nicht verstand, versengt die Glut der Zerstörung noch stets sein Herz. Mit Zielstrebigkeit beschloss er, es der Zeit zu überlassen, die Verwirrung in seinem Herzen zu vertreiben. Ja, bis dahin war Einsamkeit der Preis, den er für seine Sünden wählte. Bis ein Opfer die Weitergabe der geheimen Nachricht ermöglichte; bis der Wegbereiter mit seinem Tod das Schicksal der Zerstörung ins Wanken bringen musste. Der schweigende Krieger blieb als Nachhut zurück, um die schwer verwundeten Kameraden zu beschützen, und kämpfte unaufhörlich gegen seine einstigen Kameraden. Da er es nicht übers Herz brachte, den tödlichen Schlag auszuführen, geriet er allmählich ins Hintertreffen und ließ den manipulativen Weisen entkommen. Der von Zerstörung besessene Wolfsdämon stand vor seinem ehemaligen Kameraden, seine Worte waren voller Spott: „Ha, verräterischer Krieger! Mit Menschen umherzuziehen hat deine Waffe stumpf gemacht und dein Herz verweichlicht.“ „Stelle dich deinem Ende, genau wie euer buckliger Kamerad, der Domovoy, der sich weigerte, Cirnareka die Treue zu schwören.“ Noch ehe die Worte völlig verklungen waren, stellte der Wolfsdämon erschrocken fest, dass ein Großschwert bereits sein Herz durchbohrt hatte. In den letzten Momenten seines Lebens hörte der Wolfsdämon nur das rachsüchtige Flüstern des Kriegers, dessen Stimme heiser klang: „Ich heiße Lawrowitsch, einst war ich der Reißzahn der Banditen und die Klinge der Städteverbrenner.“ „Auch wenn meine Sünden zahllos sind und Erlösung lediglich noch ein Wunschtraum ist, die Verbrechen von Betrug und Grausamkeit ...“ „Ich habe noch stets das Recht, euch eure Blutschuld mit Blut bezahlen zu lassen.“

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