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Nächte erhellende Kerze
Für jede Figur in der Truppe außer dem Träger gilt: Stimmt der Elementartyp mit dem des Trägers überein: Erhöht die Elementarkunde des Trägers um 64 Punkte. Stimmt der Elementartyp nicht mit dem des Trägers überein: Erhöht den ANG des Trägers um 12 %. Diese beiden Effekte können insgesamt bis zu 3-fach gestapelt werden. Der Effekt bei gleichem Elementartyp wird dabei bevorzugt aktiviert.
Nutzer — Bogen
Geschichte
Jene Jade, die man „Xuanli“ nennt, vermag selbst in der tiefsten Finsternis der Nacht ein strahlendes Licht auszusenden. Wird daraus ein Bogen gefertigt, so sollen die Pfeile, die von ihm schnellen, imstande sein, eigenständig jegliches Böse aufzuspüren und zu vernichten. Der Blick des Herrschers über das Gestein blieb allzeit kalt und fest, gleichwie der ewig funkelnde Glanz des Bernsteins – eisig und schwermütig. In jenen unruhigen Zeiten ersetzte das Vibrieren, Surren und Zischen der Bogensehnen die friedlichen Gesänge. Der Legende nach wurde jene Gottheit, die die Schwachstellen des Menschengeistes zu durchschauen wusste, einst von diesem mächtigen Bogen zur Strecke gebracht. Sie besaß einen scharfsinnigen Geist und klare Augen, womit sie die Herzen ihrer Untertanen meisterhaft zu manipulieren und zu beherrschen verstand. „Sieh nur, mein Kind. Betrachte den furchtlosen Helden, wie er vom Entsetzen zernagt wird, betrachte den selbstlosen König, wie er sich beugt.“ „Schau nur, mein Kind. Betrachte die Liebenden, die sich ewige Treue schworen, wie sie unter Verrat und Lüge leiden.“ Inmitten von Hass geknechtet, kostete die auf dem Thron lehnende Gottheit die süßen Früchte des Vergnügens, während der Saft ihr zwischen den Fingern rann. Mit dem Gerassel formloser Ketten verschlang der treue Höllenhund in Freud und Pein zugleich die schönen Träume. Das unbezwingbare Mark erduldete jeden Stich und jeden Peitschenhieb, und das Klopfen der Adern brachte in jedem Augenblick qualvollen Schmerz. Der Geschmack jener blutigen Träume war köstlich, doch flüchtig, und weckte reinen Hass und dieser Hass gereichte der Gottheit zur höchsten Ekstase ... „Und nun sag mir, sprich geschwind, mein Kind: Wie schmeckt er, der ‚schöne Traum‘, den du verschlungen hast?“ „Mein Kind, wisse, dass die Liebe nur flüchtiger Nebel ist, während allein die Macht den Stoff für schöne Träume liefert.“ Qual und Elend sind nur die Auswirkungen dieser Macht, die zerstörten „Träume“ jedoch nähren unsere größte Freude. Aber die Göttin, die die Schwächen der Menschen ausnutzte, erwartete nicht, dass auch ihr Herz von einem Jadepfeil getroffen würde. Als die Göttin zusammenbrach, trieben Tausende Bruchstücke von Träumen auseinander und flogen ins Nichts. Ihnen folgend glitt auch die Göttin, die sich an den Herzen anderer labte, in ihr Ende, als der beeindruckende Bogen Rache an ihr ausübte. Dabei hätte dieses Schauspiel zu erwarten sein müssen, der grausame Sturz eines grausamen Tyrannen. Sobald wieder Stille einkehrte und kein Schluchzen mehr in der Nacht zu vernehmen war, konnte der blutbefleckte Langbogen wieder sicher verstaut werden. Dort wartete er geduldig auf das Erscheinen des nächsten Tyrannen, dessen Herz er nachts mit einem strahlenden Leuchten durchbohren würde.