Sinfoniker der Düfte
Waffen

Sinfoniker der Düfte

Seltenheit 5StangenwaffeKSCH

Stufenwerte

Stufe
ANG608
KSCH66,2 %
Sinfoniker der Düfte — Ein elegant konstruierter Speer, von dem es heißt, er sei einst ein Dirigentenstab gewesen, der von einem großen Musiker geschwungen wurde, um Melodie und Geschmack zu vereinen.
Deutsch

Würzige Sinfonie

Erhöht den ANG um 12 %. Wenn die mit dieser Waffe ausgerüstete Figur inaktiv ist, wird ihr ANG zusätzlich um 12 % erhöht. Nach Heilen wird dem Träger und der geheilten Figur der Effekt „Süße Echos“ verliehen, der ihren ANG 3 s lang um 32 % erhöht. Dieser Effekt kann auch ausgelöst werden, wenn die mit dieser Waffe ausgerüstete Figur inaktiv in der Truppe ist.

Nutzer — Stangenwaffe

Geschichte

Entgegen dem Anschein sind die Erinnerungen an die langwierige Eroberung der Stämme und Königreiche der Hohen See durch die Legion Athanatoi nicht das einzige, was der unaufhörliche Krieg hervorgebracht hat. In einer Nacht, in der die goldene Macht wie eine tosende Flut wütete, noch bevor die Melodie, nach der sich der König der Götter sehnte, vollständig geschrieben war, schenkte die gütige Euergetia, der erhabene Harmost, den Menschen der Vergangenheit ein nachdenkliches Ohr und hörte sich ihr Flehen genau an. Obwohl die von Heimweh Gequälten vom maßlosen Prunk der goldenen Hauptstadt geblendet waren und vor der unvergleichlichen Barmherzigkeit und Majestät des Königs der Götter auf die Knie fielen, blickten ihre Augen doch weiterhin auf Militärrationen, die sich auf ihren Tellern befanden. Und während sie ihre Becher hoben, um den gewonnenen Ruhm zu besingen, sehnten sich ihre Herzen nach den köstlichen Gerichten, die sie einst genossen haben. Golems aus Stein kannten weder Hunger noch Durst, doch die Menschen der Vergangenheit waren nur Geister, gefangen in gebrechlichem Fleisch und Blut. Und so würden sie bei dürftiger Kost sicherlich verzagen. Selbst der tapferste General konnte sich den unzähligen verschiedenen Aufgaben nicht entziehen, die der Unterstützung seiner Truppen bedurften, damit ein glorreicher Sieg errungen werden konnte. Die Weisungen des Königs der Götter waren das oberste aller Gebote, sie durften weder angezweifelt noch missachtet werden. Aber auch die Schwächen derer, die allzu schnell dem Zerfall anheimfielen, durften nicht ignoriert werden. Und da die harmonische, glorreiche Sinfonie alle Lebewesen auf der Hohen See umarmen sollte, war doch die Erfüllung ihres geringen Wunsches keine Beleidigung. Ihr blonder Kumpane würde wieder über ihre Vernachlässigung schimpfen, sich ihr aber auch wie immer nicht in den Weg stellen. Das Echo des Willen des erhabenen Harmosts könnte die Knochen der Erde selbst erschüttern. Wäre es denn dann so schwer, Geschmäcker und Aromen zu erschaffen? Und so begann Euergetia mit der Einstimmung auf die niedrigen Bittsteller, die ihre Heimat verloren hatten, für den ewigen Ruhm und Sieg des Reiches. Das Gehör und der Geschmack konnten in Harmonie spielen, das tiefe Grollen der Kriegstrommeln und das Klirren der Schwerter konnten gemeinsam ihren Gesang anstimmen ... All das waren die Noten, die sie verwenden konnte. Eine einzigartige Melodie und eine einfache Mahlzeit können die Sklaven an köstliche Gerichte erinnern, die sie vielleicht nur aus ihrer Erinnerung kennen, und so ihre Moral stärken. Natürlich war es nur ein illusorischer Trost, aber waren Illusionen und Staub nicht der Ursprung und das Ende aller weltlichen Dinge? Euergetia, die einst im goldenen Hof geboren wurde, die im Porphyrtempel des steinernen Stiers und Löwen gekrönt wurde, war einst von sanfter Musik und honigsüßem Konfekt verzaubert gewesen, bevor sie sich ihrer Begierden entledigte. Hätte sie diesen Weg weiter beschritten, wäre vielleicht der Tag gekommen, an dem auch die Erhabenen sich an göttlichen Speisen erfreuen hätten können, etwas, das vielleicht alle Menschen in Gemeinsamkeit verankert hätte, ungeachtet der Konflikte und Spaltungen, denen sie sich gegenübersahen ... Doch dieses goldene Reich war nicht imstande, die letzten Töne der Ewigkeit zu spielen. Wie eine verschleierte, langwierige Verwandlung stürzte die Festung aus weißem Stein in einer einzigen Nacht in sich zusammen. Beides, sowohl das Böse als auch das Gute, stürzte gleichermaßen in die Tiefen des Ozeans ... und doch, der einfachste aller Wünsche, jener, der lautete, gemeinsam schmackhaftes Essen zu genießen, so weit von der Ehre entfernt, er würde transzendieren in eine Sinfonie der Harmonie und des Ruhmes, die bis in die Gegenwart von Fontaine reichen würde ...

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