Stufenwerte
| ANG | 510 |
|---|---|
| KSCH | 55,1 % |
Deutsch
Überwucherte Blattadern
Verleiht dem Träger innerhalb von 12 s nach dem Anwenden der Elementarfähigkeit, wenn er einen Gegner mit einem Angriff trifft, den Effekt „Üppigkeit“: Erhöht den ANG 6 s lang um 4 % und die Elementarkunde um 20, bis zu 3-fach stapelbar, 1 s Abklingzeit. Dieser Effekt kann auch ausgelöst werden, wenn sich der Träger inaktiv in der Truppe befindet. Leuchten – Stellarfunkeln: Erhöht beim Effekt „Üppigkeit“ stattdessen den ANG um 6 % sowie den durch den Träger mit der Reaktion Stellarfunkeln verursachten Schaden um 8 %.
Nutzer — Einhänder
Geschichte
Nur die Vögel, die ihre Flügel anlegen, sind bereit, den Menschen die Geschichte des uralten Waldes zu singen. Das Lied beginnt an einem blühenden Frühlingstag: Jahrhunderte des Friedens ließen den Wald einst prächtig gedeihen. Das geschmolzene Eis wurde zu Bächen, die das Flussbett entlang flossen, doch sie brachten den Klang klirrender Waffen aus den fernen, gefrorenen Landen mit sich. Die Armee der Bluttrinker war unaufhaltsam – den Reichen der Schneefelder blieb nur die Wahl: Unterwerfung oder Tod. Die Nachfahren der Bäume, die noch älter als die gefrorenen Lande waren, bewahrten durch die Anordnung ihrer Blätter und ihre Jahresringe stets die Erinnerung an ihren einstigen Gönner. Selbst wenn die goldenen Zweige zerbrachen, die großen Träume zerplatzten und Reiche, die so blühend und glanzvoll wie der Morgenstern gewesen waren, zu den endlosen Gletschern wurden. Die Nachfahren der Wälder hatten weder den Wunsch noch den Willen, zu kämpfen, und bewahrten nur die Ruhe, die seit Urzeiten bestand. Selbst die grausame Knyazhna des Blutes schlachtete nie ihr eigenes Volk ab. Wie sollten dann erst die Volkodlaki, die als Weisen galten, das tun? Bis die heimkehrenden Vögel, die eigentlich auf den neuen Zweigen landen sollten, überall nur aufsteigende Rauchschwaden des Krieges sahen. Nur weil sie den Befehl, den Volkodlaki die Treue zu schwören, höflich ablehnten, wurde der heilige Wald, den der Morgenstern hinterlassen hatte, restlos niedergebrannt. Bis der König des Bleichsterns mit seinen fähigsten Untergebenen herbeieilte, war von den uralten Nachkommen der Bäume kaum noch jeder Zehnte am Leben. Vaselisa, die Tochter des Königs der Wasser-Unholde, konnte ihre Tränen nicht zurückhalten und sang ein Klagelied für die unzähligen, unschuldig ums Leben gekommenen Geschöpfe. Strivozha, die Heilige der Vila, weinte so bitterlich, dass ihr fast die Stimme versagte, und flehte den König des Bleichsterns an, auch die Wälder zu beschützen. „O König Lesnik, alter Großvater der Wildnis und der Wälder, mein Name ist Monomakh, Nachfolger des Bleichsterns, Träger der Weißen Krone.“ „Ich bin gekommen, um die Kämpfe zu beenden und Frieden auf die Erde zu bringen. Ich will ein Reich der Barmherzigkeit und Vergebung errichten, damit kein Lebewesen mehr verletzt wird.“ „O König Lesnik, alter Großvater der Wildnis und der Wälder, ich trete mit einer Bitte vor Euch, doch ich verlange nicht, dass Euer Volk für mich blutet.“ „Ich bitte Euch nur, uns Kräuter und Blätter zur Heilung zu schenken, damit meine Kameraden die schmerzenden Wunden der Erde lindern können.“ Der gewaltige Herr der Bäume blickte auf den kleinen, blonden Jungen hinab, so wie eine Vila auf einen Domovoy hinabblickt. Die Blätter raschelten. Nach einem langen Schweigen verwandelte sich all die uralte Zurückhaltung schließlich in einen traurigen Seufzer. Der alte Hauptzweig brach von einem uralten Baum ab, und kleine Vögel trugen ihn vor den blonden Jungen. „... Geh nun, junger König. Erfülle dein Versprechen und mache diese Welt zu einem ewigen Frieden, frei von allem Leid und aller Unruhe.“ „Ich lege mein Leben in deine Hände. Selbst die Barriere der Schatten kann seine Schärfe kaum aufhalten.“ „Weine nicht um die Toten. Die Lebenden werden stets zu Staub zerfallen. Das habe ich schon lange verstanden.“ „Aber der Wald wird nichts vergessen. Wenn der Frühling zurückkehrt, werden die neuen Zweige und Blätter die Erinnerungen weitertragen.“