Form des scharlachroten Mondes
Waffen

Form des scharlachroten Mondes

Seltenheit 5StangenwaffeKT

Stufenwerte

Stufe
ANG674
KT22,1 %
Form des scharlachroten Mondes — Eine scharfe Waffe von der grellen Farbe des scharlachroten Mondes. Es heißt, zur Zeit einer uralten Herrscherdynastie wurde sie als ein zeremonielles Instrument angesehen, das zwei Welten verband. Schon lange gibt es niemanden mehr, der sich an den Glauben und die Rituale jener Tage erinnert.
Deutsch

Schatten der äschernen Sonne

Verleiht beim Treffen von Gegnern mit heftigen Schlägen „Eid des Lebens“ in Höhe von 25 % der max. LP. 14 s Abklingzeit. Erhöht, wenn der Träger Eid des Lebens innehat, den verursachten Schaden um 12 %. Erhöht, wenn Eid des Lebens mindestens 30 % der max. LP entspricht, den verursachten Schaden zusätzlich um 24 %.

Nutzer — Stangenwaffe

Geschichte

„O großer Herr der Aristokrat von Khaenri’ah, der scharlachrote Mond ist längst in das abgrundtiefe Firmament gefallen, und deine verirrte Blutlinie ist ebenso längst außer Sicht geraten.“ „O gütiger Herr, der du uns führst, wenn dein Herz noch Mitleid mit den Kindern der Menschheit kennt, so nimm einen tiefen Schluck von dem Wein in diesem Kelch.“ Das war eine Zeit, lange bevor die Tage der Dunkelheit der finsteren Sonne jeden Winkel der Unterwelt erhellten, als ein alter und ehrwürdiger Stamm über das weite Königreich herrschte. Die starrsinnigen Priester überzeugten den senilen wirren König auf dem Thron, dass die Relikte des Scharlachroten Mondes am Himmel der Herrscher über alles sei, denn es sei das Schimmern des Mondlichts, das in den Adern der Sterblichen fließt; die in den Tiefen des Abgrunds verborgene Dunkelheit, sie entspringt auch dem scharlachroten Mond. Deshalb sollte der König der Menschheit den Namen des Scharlachroten Mondes annehmen und geleitet vom Licht zweier Welten über das wankelmütige Schicksal urteilen. So errichteten die nach Transzendenz Dürstenden unzählige majestätische Türme, betend, dass der schon verblasste scharlachrote Mond ihnen Erlösung gewähren möge. Bis Astrologen, die als Ketzer abgestempelt wurden, in dem verkehrten Bild des trügerischen Firmaments den Ursprung allen Schicksals der Welt erblickten; bis die unbändigen Flammen des Zweifels und der Wut wie ein Lauffeuer über das traumlose Königreich hereinbrachen und schließlich sogar den mondbeschienenen Palast emporloderten ... Als die finstere Sonne aufging, war der Name des scharlachroten Mondes längst verblasst, ebenso sein blutroter Schimmer. Lediglich der Begriff „Mond des Verderbens“ haftet noch an den befleckten Überresten. Weder die Unreinen, die unter dem Fluch litten, noch die Makellosen, die noch nicht vom Schicksal befleckt worden waren, würden sich jemals wieder als Anhänger der Mondrelikte betrachten. Nur wenige entgingen der vollständigen Vernichtung ihrer Spezies und versteckten sich in den Schatten, wo die finstere Sonne nicht schien, und sehnten sich danach, dass der scharlachrote Mond ihren Wunsch nach Rache erwidern würde ... Aber diese so ersehnte Vergeltung blieb aus, und die finstere Sonne versank über der gleichen Dummheit und Arroganz, vor der sie aufgegangen war. Als die Vernichtung erneut hereinbrach, tanzte nur noch das höhnische Mondlicht über die Schatten, die zu Asche zerfallen waren. „Schicksal, O, Schicksal, grausam und fahl, wieso unterwirfst du dich einem brutalen Usurpator? Wenn die Relikte des Monds des Verderbens dich bereits dem Tod geweiht haben, welchen Sinn haben dann noch die alten Blutfehden? Wenn das von ihr gesponnene Schicksal uns derart verspottet, dann lasst uns das Schicksal ebenso lautstark verspotten. Bis der letzte Schatten des verglühenden Tages die alte Welt verbrennt, bis der Scharlachrote Mond einen makellosen Morgen erlebt.“

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