Gesang von Stern und Mond
Artefakte

Gesang von Stern und Mond

Seltenheit 5

Set-Boni

2

2 Teile

Erhöht die Elementarkunde um 80 Punkte.

4

4 Teile

Erhöht den mit Mondleuchten-Reaktionen verursachten Schaden um 20 %, wenn der Träger inaktiv in der Truppe ist. Erhöht den mit Mondleuchten-Reaktionen verursachten Schaden zusätzlich um 40 %, wenn die Mondomenstufe der Truppe mindestens Reifer Glanz ist. Dieser Effekt wird entfernt, wenn der Träger länger als 3 s aktiv auf dem Feld ist.

Deutsch

Sphären

Teile

Opulenter Traum des Mondlichtopfers

Opulenter Traum des Mondlichtopfers

Blume des Lebens

Ein Blumenschmuck, den die Handwerker aus alten Zeiten mit großer Sorgfalt für die Statue der Göttin des leeren Mondes anfertigten, um ihre überwältigende Schönheit herauszustellen.

Geschichte

Es gab ehemals eine Zeit, in der die Anzahl der silbernen Räder, die die ursprünglichen himmlischen Sphären lenkten, noch drei war. Zu jener Zeit waren die von den Himmeln verliehenen Gesetze noch nicht zusammengestellt, und die Grenzen der Humanität waren noch nicht festgelegt. Die Söhne und Töchter der Götter waren über die neu geschaffenen Gärten und Täler verstreut, ihre Zahl war unermesslich. Die Gesandten des Himmels wandelten damals unter den ignoranten Menschen, und säten Wohlstand und Weisheit. Schließlich entfachte der von den Göttern versprochene Wohlstand die Flamme des Intellekts, der wiederum zum Zweifel führte. Auf der Suche nach Antworten wählten die Menschen ihre Priester, und aus Angst vor den Antworten salbten die Priester ihre Könige. Die Gesandten der Götter waren über die Torheit der Sterblichen erzürnt. Angesichts ihrer Fragen verharrten die göttlichen Gesandten in Schweigen. So richteten die Menschen ihren Blick zum Himmel und brachten den drei erleuchtenden Monden in der dunklen, sonnenlosen Nacht ihre Opfergaben dar. Über dem Nachthimmel beobachteten die Töchter der Träume und Poesie aufmerksam und unablässig die Wandlungen bei den Sterblichen. Im tiefen Schlummer von Arianrhod, am Fuß der siebzigstufigen Treppe, neben den schimmernden silbernen Schiffen. Bis sie hörten, dass auch die Herzen dieser armen kleinen Menschen mit den lunaren Erschütterungen schneller pochen würden ... Die Nacht richtete ihren Blick auf die Erde, so wie einst die silbernen Sterne den Weg für die Himmelsschiffe der Drachen erleuchteten. Sie brachten Wahnsinn und Inspiration unter den Mond zurück. Das war eine Antwort, die die „Ordnung“ nicht geben konnte. Als der Stern des Morgens erneut aufging, kehrte die Hohepriesterin mit einem kleinen kreisförmigen Talisman vom Berggipfel zurück. Dieses „Mondrad“ war der neue Pakt zwischen den drei Monden und den Menschen ...

Durchsickerndes Licht des Mondlichtopfers

Durchsickerndes Licht des Mondlichtopfers

Feder des Todes

Eine Feder, aus der die Priester aus alten Zeiten Inspiration in Hülle und Fülle schöpften, wenn sie ihre Litaneien für den leeren Mond niederschrieben.

Geschichte

Es gab ehemals eine Zeit, in der die Anzahl der silbernen Räder, die die ursprünglichen himmlischen Sphären lenkten, noch drei war. Zu jener Zeit wurde der Geflügelte, der auf die Sterne des Morgens trat und über dem Mond thronte, zum Herrn der ewigen Himmel. Die Arche legte an, die Schöpfung war vollendet. Berge und Flüsse wurden nacheinander geschaffen. Unter der Erde und tief in den Meeren fanden die gefallenen Stämme und niedergeschlagenen Könige der alten Welt ihre Zuflucht. Der Herr der Welt in der Eierschale schloss die wahren, dämonischen Himmel durch einen falschen Schleier aus, damit die Furcht, die den einst über die Bestien herrschenden Königen den Schlaf raubte, verschleiert wurde. Das gewaltige Sonnenlicht klärte die Himmel, aber der neue Thron hatte für die drei Schwestern der mondbeschienenen Nacht immer noch einen Platz im Himmel reserviert. Vielleicht lag es daran, dass in seiner Planung selbst diese Welt, in der die Elemente in perfekter Ordnung strömten, immer noch die Gezeiten brauchte. Die Sänger der dreißig Nächte wussten, dass sie allein diesen einsamen, trostlosen Planeten nicht vor dem unausweichlichen Untergang schützen konnten. Vor dem endgültigen Aussterben war kein Sieger im Kampf zwischen Gut und Böse schlimmer als das ewige Unheil des gemeinsamen Fallens in die Leere. Vielleicht findet auch ihr ehemaliger Herr, gefangen im Nebel, niemals eine Antwort – oder jene Antwort liegt bereits direkt vor ihren Augen. Wie sie es erhofft hatten, verabscheute der Herr des Firmaments den Zerstörer, der sich im schwarzen Nebel verbarg. Kein Wunder, dass er auf seiner langen Reise durch die dunklen Reiche bereits die Untergänge unzähliger Sterne miterlebt hatte. Darum entschieden sie sich auch für die „Ordnung“, oder genauer gesagt, sie nahmen sie auf. Es war die Zeit, als die drei Monde die Herrschaft mit dem Stern des Morgens teilten. Es war die Zeit, als die Ewigkeit noch die Ewigkeit war.

Letzte Stunde des Mondlichtopfers

Letzte Stunde des Mondlichtopfers

Sand der Zeit

Eine Sanduhr, die die Weisen aus alten Zeiten, die den leeren Mond um die Wahrheit ersuchten, bereithielten, um sich an die Stunde des Endes erinnern zu lassen.

Geschichte

Es gab ehemals eine Zeit, in der die Anzahl der silbernen Räder, die die ursprünglichen himmlischen Sphären lenkten, noch drei war. Zu jener Zeit schwebte der im duftenden Meer geborene Urdrache tief in die Himmel und verschwand in den Nebeln zwischen den Sternen. Die dunklen Nebel waren so tief, dass das Licht von tausend Sternen seiner Anziehungskraft nicht entkommen konnte. Um die Antwort zu finden, bevor dieser Planet auch verschlungen wurde, hatte der große Drache entschlossen, eine einsame, beschwerliche Reise anzutreten. Er ließ drei erleuchtende Monde aus der Erde aufsteigen und band mit den Fesseln der Gezeiten diese kleine Welt fest. Das Mondlicht würde während der langen Nacht des Endes das fruchtbare Land erhellen, bis der Drache aus dem Reich des Nebels zurückkehrte. Doch Jahrtausend um Jahrtausend verging, und die drei Schwestern des Mondes warteten vergeblich auf die Rückkehr ihres ehemaligen Herrn. Bis zu jenem Tag, als der geflügelte Ankömmling auf den Stern des Morgens tretend ankam ... Das war weder der große Feind aus der Prophezeiung, der die Sterne löschen würde, noch schien er die Quelle plündern zu wollen, die die Existenz der Welt aufrechterhielt. Angesichts dieses ungebetenen Besuchers stritten die drei Wächterinnen, die den Willen des Planeten vertraten, endlos und wussten nicht, was sie tun sollten. Aber ob Unterwerfung oder Rebellion, ob Kampf oder Tod, der König von zehntausend Armeen zermalmt erbarmungslos alles, was sich ihm in den Weg stellt. Denn dies war die neue Welt, die er für die Kinder der Menschen ausgewählt hatte, und nach seinen Plänen würden Himmel und Erde wie neugeboren sein. Bevor die Eroberung des Tages ihr vorbestimmtes Ende fand, konnten die Diener der Nacht nur warten ...

Trunk des Mondlichtopfers

Trunk des Mondlichtopfers

Kelch der Leere

Ein Weinkelch, der den Gläubigen aus alten Zeiten beim letzten ausgelassenen Festmahl anlässlich ihres Opferrituals für den leeren Mond verloren ging.

Geschichte

Es gab ehemals eine Zeit, in der die Anzahl der silbernen Räder, die die ursprünglichen himmlischen Sphären lenkten, noch drei war. Die Schläfer der drei Welten waren noch nicht erwacht. Nur der Nachthimmel kannte ihre Träume und Sehnsüchte. Um die heimatlosen Seelen in das goldene Haus auf dem Mond zu geleiten, segelte ein riesiges silbernes Schiff in den Hafen von Meropis. Das Paradies, das einst für die Leben, die im Atem der Elemente fließen, vorgesehen wurde, öffnet nun auch den Sterblichen seine Tore. Die, die den Gezeiten folgen, preisen den König des Silbers und bringen der dreifachen Krone der mondbeschienenen Nacht ihre Lieder und Tänze dar. Im Vergleich zum zornigen und gnadenlosen Himmelsvater tröstet das sanfte Licht der drei Monde wie eine liebende Mutter alle verirrten Seelen. Deshalb widmeten die Völker der Erde der Matriarchin der mondbeschienenen Nacht ihre höchste Hingabe. Einige bestiegen die Gipfel von Vindagnyr und brachten den erleuchtenden Monden die lorbeergekrönten Verse dar. Andere betraten den heiligen Altar des Lang-Gan, wo sie mit fein geschliffener Jade die Schönheit der Nacht hervorhoben. Wieder andere pflückten im heiligen Wald von Arcadia goldene Zweige aus Eichenholz. Vor dem Sonnenaufgang entstanden hier alle Sehnsüchte, die den Himmeln zu trotzen wagten. Doch im Heim, das der Herr der ewigen Himmel für die Kinder der Menschheit ausgewählt hatte, war das Mondlicht nicht mehr als ein Hauch heiliger Gnade. Das Testen der Himmel war streng verboten, denn jede Suche jenseits der Regeln führte nur zur Vernichtung. Schließlich, als das Langschwert der Grenze der Welt den Himmel durchschnitt, fand auch die „Ewigkeit“ ihr Ende ...

Silberne Krone des Mondlichtopfers

Silberne Krone des Mondlichtopfers

Haarreif der Vernunft

Eine Silberkrone, die die Dichter aus alten Zeiten in jenem Moment abnahmen, in dem sie die letzte Silbe ihrer für den leeren Mond dargebotenen Lobgesänge gesprochen hatten.

Geschichte

Es gab ehemals eine Zeit, in der unter den drei silbernen Rädern, die die ursprünglichen himmlischen Sphären lenkten, zwei gefallen waren. Die Welt, nicht mehr unter dem Schutz der „Ewigkeit“, ging ihrem Ende entgegen, bis der „Neumond“ wiederkehrte ... Als der „Ewige Mond“ fiel, wurden Himmel und Erde auf den Kopf gestellt. Als der „Schillernde Mond“ zerbrach, versank der scharlachrote Schatten in den Tiefen des Abgrunds. Als der „Frostmond“ sich nicht mehr drehte, brach der Untergang über die Länder herein. Aber das ursprüngliche, duftende Meer kräuselte sich immer noch für die jährlich tausendmal auftretenden lunaren Erschütterungen. Und die lange Ballade, die von goldenen Saiten gewoben wurde, hörte niemals auf, auch wenn Silbersterne sich mit Staub bedeckten. Durch die Schichten des Himmelsschleiers konnten die Menschen auf der Erde das wahre Mondlicht nicht genießen. Doch die Gezeiten im Fluss der Zeit banden einander zusammen, ob bei Tag oder Nacht. Wir folgen den Bahnen der Sterne oder steigen die Treppen des leichten Schlummers hinab. Zwischen Sonnenaufgang und -untergang wandern wir umher und suchen nach Antworten hinter dem Vorhang. Unsere Herzen, nicht länger durch Ewigkeit gebunden, pochen noch immer schwach, aber unaufhörlich. In Träumen zwischen Ewigkeit und Vergänglichkeit warten wir auf die letzte Stunde des Mondlichtopfers ...

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