Eid der Nacht
Artefakte

Eid der Nacht

Seltenheit 5

Set-Boni

2

2 Teile

Erhöht den mit Angriffen aus dem Fall verursachten Schaden um 25 %.

4

4 Teile

Erhält beim Treffen von Gegnern mit Angriffen aus dem Fall, heftigen Schlägen oder Elementarfähigkeiten des Trägers 1/2/2 Stapelung(en) „Ewiger Glanz“. 1 s Abklingzeit für jeden durch die oben genannten Angriffe erzeugten Effekt. Ewiger Glanz: Erhöht den mit Angriffen aus dem Fall verursachten Schaden 6 s um 15 %, 5-fach stapelbar. Die Wirkungsdauer jeder Stapelung wird unabhängig voneinander berechnet.

Deutsch

Sphären

Teile

Schwur des Lichthüters

Schwur des Lichthüters

Blume des Lebens

Eine eiserne Blume, die man als Ratnik bei sich hat und die das Symbol für dessen ewigen Schwur ist, stets Wache zu halten.

Geschichte

... In jenen Tagen fegte ein gnadenloser Nordwind über das Land, ebnete das Land und streckte die unbeugsamen Grenzvölker für die tyrannischen Fürsten nieder. Um die verlorene Kraft des Mondes zu stehlen, legte ein Mönchsmagier mit fremdartigem Dialekt dem Zaren der Geister einen tückischen Plan vor. Die Mondkinder, die sich in den Bergen verborgen hielten, wurden zerstreut. Ihre Schwestern trieb das Schicksal auf einen Pfad ohne Wiederkehr. Am Ende konnte selbst der hochmütige Wahnsinnige dem Gefängnis der himmlischen Schale nicht entkommen ... Am Ende verschlang ihn die Macht der eigenen Irrsinnsträume. All diese Geschichten liegen in einer Zeit, noch bevor das Paradies geboren wurde. Denn zu jener Zeit war das Paradies nichts weiter als ein flüchtiger Traum zweier Kinder im silbernen Schein des Mondes. Viele Jahre später fand einer von ihnen, in allen Ländern berüchtigt als großer Räuber, sein Ende auf dem Schafott. Erst dann verstand der andere die wahre Bedeutung hinter den scheinbar beiläufig gesprochenen Worten. Wir alle wissen, was danach geschah. Als die lange Nacht hereinbrach, hatte der Königshof des Nordens keine Zeit mehr, sich um dieses entlegene Land jenseits der Schneewüste zu kümmern. Die pechschwarze Bestienflut fegte über das öde Land und tilgte jede Spur vergangener Zivilisation. Erst als der erste Fackelmacher das Licht entfachte und die Macht der Mondkindpriesterin empfing, ... verbannte er im Namen des Mondes die Dunkelheit in die lichtlosen Ruinen, wo sie mit den von Albträumen zerrissenen Seelen begraben wurde. Als alles vorüber war, errichteten die Überlebenden einen Leuchtturm auf dem Berg und richteten ihren Blick auf die neuen Herrscher von Snezhnaya. Um die kindlich reine Vorstellung seines engen Freundes zu bewahren, wagte der Fackelmacher es, vor dem Hof der Zarin Einspruch zu erheben. Zwar erlangte er das ersehnte kaiserliche Dekret, doch lastete von nun an die Bürde des geschworenen Schutzes und der Aufopferung auf seinen Schultern. Und so nahm die Legende des Paradieses, das „Nod-Krai“ genannt wurde, ihren Anfang.

Schwanzfeder der Nachtigall

Schwanzfeder der Nachtigall

Feder des Todes

Ein sorgfältig gefertigter Kopfschmuck aus Nachtigallenfedern, dessen Form angeblich vom ersten Fackelmacher festgelegt wurde.

Geschichte

Der Legende nach steigt die Nachtigall mit glühenden Kernen im Schnabel nur in mondlosen Nächten auf. Funken zogen wie Sternschnuppen über den Himmel und erhellten die Jahre der Finsternis. Auf den Ruinen einer alten Burg aus der Pionierzeit ragt der hohe Turm der Lichthüter empor, von dem aus sie über die endlose Nacht wachen. Seit ihre Vorfahren vor der Zarin den ewigen Schwur leisteten, sind bereits Jahrhunderte vergangen. Die Menschen im Paradies glauben fest daran, dass sie ihre Freiheit behalten, solange der Leuchtturm nicht erlischt. Sie müssen weder die Vertreibung durch die finsteren Bestien fürchten noch Zuflucht im fernen Norden suchen. Dann dröhnte vom Horizont her ein markerschütterndes Grollen. Der Herr der wilden Jagd galoppierte donnernd durch die dunkle Nacht. Wie jede Nacht legte die Nachtwache ihren schweren Pelzumhang ab, doch an jenem Morgen ging die Sonne nicht auf. Das Horn zur Versammlung schallte durch Berg und Tal, als sich die Krieger unter dem hohen Turm in Reih und Glied aufstellten. Gebunden an ihren uralten Schwur warteten sie auf den Befehl zum Marsch in den Süden. Doch in der Honigweinhalle schwieg der amtierende Starshyna, kein Wort kam über seine Lippen. Denn im Norden stand bereits eine Armee vor den Toren, strahlend hell wie die Mitternachtssonne. „Krieger der azurblauen Sterne, warum klopft ihr zu dieser Stunde an die Tore von Piramida?“ „Nicht einmal euch steht es zu, das heilige Recht zu verletzen, das Ihre Majestät die Zarin verliehen hat.“ Die ungebetenen Gäste gaben sich als Verstärkung aus. Der Starshyna wusste nur zu gut, dass sie etwas anderes im Schilde führten. Ein Zurückweichen in diesem Moment würde die über Jahrhunderte gewahrte Selbstbestimmung mit einem Schlag zunichtemachen. Eine kalte und tiefe Stimme drang unter der Maske des kommandierenden Offiziers hervor. Begleitet wurde sie von einem höhnischen Lachen, das aus dem Nichts zu kommen schien. „Dies ist der Ursprungsort der pechschwarzen Katastrophe, und Snezhnaya kann es sich nicht leisten, dass ihr hier scheitert.“ „Ihr Krieger der Nachtigall, kämpft mit all eurer Kraft! Doch sollte keiner von euch zurückkehren ...“ „Dann werden wir uns mit den Folgen auseinandersetzen.“

Glockenschlag des Unsterblichen

Glockenschlag des Unsterblichen

Sand der Zeit

Eine Bronzeglocke, getragen von Kriegern, die durch finstere Abgründe wandern. In lichtlosen Nächten hört man oft ihr klagendes Läuten.

Geschichte

Wie ein längst vergessenes Inferno kehrte der Krieg zurück, und der schwere Duft von Blut durchdrang die Luft. Mit klagendem Heulen zogen die Scharen der Nachtseelen durch den pechschwarzen Nachthimmel. In den Volkssagen, die man sich auf dem Land erzählt, sind sie eine finstere Heerschar aus einer anderen Welt, die gekommen ist, um Seelen zu rauben. Andere glauben jedoch, sie seien nichts als Trugbilder eines uralten Albtraums. Dies ist die große Katastrophe, die die Bewohner der Grenzländer als „Wilde Jagd“ fürchten. Wäre es nur ein Sommergewitter, das mit Blitz und Donner über den Himmel jagt ... Für jene, die das Leben der Abenteurer gewohnt sind, wäre es kaum mehr als eine Randnotiz. Doch als die seit hundert Jahren nicht gesehene Woge wie schwarzer Blutregen auf die Erde niederging, ... wurde den Menschen erstmals klar, dass die schrecklichen Legenden ihrer Vorfahren ... ... nicht einfach nur Schauermärchen waren, sondern eine Furcht, die ihnen durch Mark und Bein ging. Doch es braucht jene, die der Angst ins Auge blicken und ein helles Licht für die entzünden, die in der endlosen Dunkelheit umherirren. Eine Schar schwarzer Raben zog durch das Zwielicht zwischen hell und dunkel, ihr Anführer ein Mensch, der sich dem Licht entgegenstellte. Schweigend hob er sein Langschwert, und sein vom Schimmer der Waffe beschienenes Antlitz war so hart und unerbittlich wie die dunkle Klinge selbst. Obwohl sie wussten, dass sie wie Motten ins Feuer flogen, marschierte die treue Legion auf ein Schlachtfeld, von dem es keine Rückkehr geben würde. ... Am Ende des Weges stand nur noch die eine Gestalt mit der dunklen Klinge in der Hand. Der Mann wusste, dass sich das Unheil, das die wilde Jagd herbei gelockt hatte, tief im Herzen des Waldes verbarg. Nur ein wenig mehr, nur ein einziger Schritt fehlte, um das Land zu retten, das er einst zu schützen geschworen hatte. So in diesen Gedanken versunken, merkte er nicht einmal, dass sein Körper längst in Stücke gerissen war. Die Warnklingel, die er bei sich trug, kreischte schrill im Ringen zwischen Blut und schwarzem Schlamm. Vielleicht war es das Läuten, das die Aasfresser erschreckte und sie davon abhielt sich zu nähern. So blieb ihm nichts übrig, als durch den Abgrund zu wandeln, um den Schwur zu vollenden ... Mit den Jahren wurde den Legenden, die sich in Städten und Dörfern verbreiteten, ein weiteres Kapitel hinzugefügt: Immer wenn das Läuten wie ein Wehklagen durch die Nacht hallt, wissen die Menschen: Die „Wilde Jagd“ ist im Gange.

Ungeblasenes Horn

Ungeblasenes Horn

Kelch der Leere

Das Horn, das einst die Eidgebundenen zusammenrief, hat heute längst seine Funktion verloren.

Geschichte

Als das Kriegshorn der nördlichen Macht ertönte, bebte die Erde unter den marschierenden Soldaten. Wie eiserne Schienen, die sich über die Eiswüste erstreckten, trug der endlose Zug die bleiche Flamme in alle Himmelsrichtungen. Die Sondereinheit, die der Zarin die Treue geschworen hatte, stand nicht unter dem Befehl eines einzelnen der Elf. Sie schworen bei den weißen, fluoreszierenden Sternen am Himmel, bereit, eine makellose neue Welt zu erschaffen. Selbst jene, die in den fernen, selbstverwalteten Grenzlanden lebten, blieben Kinder des Mutterlandes. Denn die unergründliche Gnade der Zarin des Eises ließ niemanden zurück, der ihr treu ergeben war. Der Praporshchik, der diese Grenztruppe führte, glaubte daran seit den unschuldigen Tagen seiner Kindheit. Erst als er an den Pforten der Hölle stand, erkannte er die verlorenen Seelen, die von niemandem geliebt wurden. Der Befehl zum Angriff war noch nicht ergangen, doch der Praporshchikl hatte seinen Entschluss bereits im Stillen gefasst. Wir sind so weit marschiert, um die Unschuldigen zu retten, die unter dem unerbittlichen Schatten des Unheils leiden. Wie können wir tatenlos zusehen, wie diese finsteren Bestien die Erde verschlingen und Müttern und Kindern das Leben rauben? Wenn das der Befehl der Mächtigen sein soll, dann soll dieser Befehl zum Teufel gehen. ... Der giftige Dunst wurde vom Nordwind fortgeweht, und die Morgensonne durchbrach die schwarzen Wolken, um ihr Licht ein weiteres Mal über das türkisfarbene Land zu ergießen. Der Krieg war zu Ende, doch kein siegreicher Held kehrte zum hohen Turm zurück ... Nur ein Sünder brachte die Kinder, die er unter Einsatz seines Lebens gerettet hatte. Obwohl im geplanten Ablauf kleinere Unstimmigkeiten aufgetreten waren, blieb der abtrünnige Arzt gelassen. Das Ziel war bereits erreicht. Die schwere Schuld des Desertierens und des Verrats an der Zarin wurde durch den neu geleisteten Schwur gesühnt. Auf den Treppen aus Gebeinen standen neue Wachen bereit, bis die letzten Wellen des Abgrunds versiegen würden.

Gefärbter Quastenhelm

Gefärbter Quastenhelm

Haarreif der Vernunft

Ein uralter und schwerer Helm, der als Erbstück die Abstammung der alten Kriegerfamilien des Nordens kennzeichnet.

Geschichte

Der Legende nach stammte der erste Fackelmacher aus der eisigen Winterstadt des hohen Nordens. Das Wappen der Nachtigall zierte seine ehrwürdige Abstammung. Einst ein Geschlecht von Spionen, erhob die Gunst des Winter-Zaren ihre Linie in den Stand des Adels. Als einfache Sterbliche wandelten sie unter den Adligen des Hofes wie unscheinbare Farbtupfer unter schimmernden Feengestalten. Als die große Katastrophe über alle Länder hereinbrach, verlor das einst hoffnungsvolle Grenzland seinen göttlichen Schutz. In den dunkelsten Zeiten von Nod-Krai kamen allein die Reiter in silbergrauer Rüstung aus dem Norden. Als hätte sie seine Absicht längst geahnt, entzündete die Dienerin des Neumonds für ihn eine Leuchte, die die Dunkelheit vertrieb. Am Vorabend der Abreise zu den drei Inseln von Lempo wurde für die Krieger in der Honigweinhalle ein prächtiges Festmahl veranstaltet. Unter den Anwesenden fiel besonders ein junger Krieger auf, der einen dunklen Helmbusch trug, während er sich auf einen Speer stützte. Unter den heutigen Ratniki tragen nur noch sehr wenige diese altmodische und schwere Eisenrüstung. Ein Zeichen ihrer Abstammung, die Nachfahren jener tapferen Helden, die Seite an Seite mit dem Fackelmacher der schwarzen Flut trotzten. Auch ohne Ländereien und Adelstitel halten sie weiterhin den Schwur ihrer Vorfahren in Ehren. Sie glauben fest daran, dass der Herr aller Geister, der einst ganz Snezhnaya beschützte, irgendwo noch immer über sie wacht. Die mit Schlamm besudelte Tundra war getränkt vom Blut gefallener Helden, während der junge Krieger inmitten der Leichen seiner Kameraden kniete. Opfer zu bringen ist das Schicksal und die Ehre eines Ratnik, wenn er doch nur einen Menschen mehr retten könnte, nur einen einzigen mehr ... So betete er, wie seine Vorfahren es einst taten, zu den alten Göttern, denen niemand mehr huldigte, und zu den Königen, die unter ihnen geherrscht hatten. Vielleicht wurde er vom Klang des Horns geweckt, oder vom lang vermissten Geruch des Blutes angelockt, vielleicht war es aber auch nur eine Laune ... An einem unbekannten Ort erwachte ein uralter Geist aus seinem langen Schlummer und erfüllte seinen Wunsch. Das sagenumwobene blaue Feuer, von dem die alten Geschichten künden, wird bald wieder über einem neuen Schlachtfeld lodern ...

Beiträge
Eid der Nacht — Artefakte | Genshin Impact Datenbank